 |
Drei Tage programmieren mit Blopp
Vom 5.
bis 7. Juli fanden im Gymnasium Calvarienberg Projekttage statt.
Neben vielen anderen Projekten wurde von zwei Oberstufenschülern das
Projekt "Programmieren lernen mit Blopp" für Schülerinnen und Schüler
der 5. Jahrgangsstufe angeboten.
Am Projekt nahmen 9 Mädchen und 11 Jungen teil. Programmiert wurde in
Zweiergruppen an den 10 zu Verfügung stehenden Computern.
Der erste Tag wurde dazu genutzt, sich mit dem Programm vertraut zu
machen. Die ersten Aufgaben wurden mit Aktionsbefehlen sicher und
schnell programmiert. Schnell wurde aber deutlich, dass diese Art der
Programmierung sehr aufwendig und langwierig ist. Um das ganze etwas
komfortabler zu gestalten, wurde den Kindern das Einsetzen von
Schleifen erklärt. Wegen der großen Arbeitserleichterung wurden ab
jetzt Schleifen gerne für das Lösen der Aufgaben eingesetzt.
Am nächsten Tag wurden zunächst weitere Aufgaben auf gleichem Level
gelöst. Nach einer Pause, die nach so langem Stillsitzen am Computer
unbedingt notwendig war, ging es an die Bedingungen. Das Verwenden
der Bedingungen war für die meisten Kinder zunächst nicht ganz
einfach, ja sogar ziemlich kompliziert. Nach dem erfolgreichen lösen
der ersten Aufgaben
stellte sich aber schnell die Routine ein.
Am letzten Tag stand zunächst das Problem der Endlosschleife im
Mittelpunkt. Zum Glück konnte dieses Problem mit Hilfe der neu
gelernten Bedingungen gelöst werden.
Bei einem ordentlichen Blopp-Projekt darf natürlich das
Verhaltensspiel nicht fehlen. Deshalb wurde der Rest des Tages dazu
genutzt, die erfolgreichste Strategie beim Handeln mit anderen Blopps
auszutüfteln.
Dieses
Projekt hat nicht nur den Dozenten gefallen. Die Kinder hatten auch
viel Spaß beim Programmieren:
Was mir gefallen hat…
… ich fand alles gut. Es war schön Blopp zu programmieren. Er sah
immer lustig aus. Es gab sehr nette Helfer.
… den Blopp und es hat mir Spaß gemacht zu programmieren. Ich fand
toll, dass wir mehrere Blopps haben konnten. Alles war schön. Ich
würde es gerne wieder machen.
… dass man mehr selber ausprobieren kann. Es wurde nicht so viel
erklärt. Wenn man eine Frage hatte wurde sie geduldig beantwortet.
Ich habe gedacht man macht nur die Theorie, aber wir haben mehr
Praxis gemacht. Das war besser und lustiger. So hat man auch mehr
gelernt.
… dass man viele Möglichkeiten hatte Blopp zu programmieren, man
konnte durch verschiedenen Welten, Pyramiden und andere Landschaften
mit Blopp laufen. Das fand ich gut.
… Das Programm war sehr spannend und es war anders als Unterricht. Es
war kompliziert, aber man freut sich, wenn man etwas geschafft hat.
… brauchte man Hilfe, so bekam man sie auch.
… es war witzig, lustig und des hat sehr viel Spaß gemacht.
… dass ich viel gelernt habe.
… mir hat gefallen, dass ich so viel über das Programmieren gelernt
habe. Mir hat es Spaß gemacht Blopps zu programmieren und Blopps
durch Welten laufen zu lassen! Das Handeln mit den Blopps hat mir
gefallen.
|